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Geht doch “gans” einfach


November ist Gansl Zeit, auch für Zuhause!

Wenn sich im November der Martini-Feiertag nähert, bekommt man überall schmackhafte Ganseln serviert. Warum nicht mal selber versuchen, einen herrliche Gänsebraten zuzubereiten? Mit einer qualitativen BIO Gans, köstlichen Beilagen und diversen Flaschen Rotwein ist ein geselliger, kulinarischer Abend vorprogrammiert. Die Frage bleibt: woher kommt die Gans und was braucht man alles, um ein traditionelles Martini-Gansl zu servieren?

BIO Weidegans aus dem Traunviertel

Bei der Schultes GmbH bekommt man frische, artgerecht gewachsene BIO Weidegänse aus dem Traunviertel. Die Qualität ist “gans” entscheidend, denn wie bei fast allen Fleischprodukten, ist es von großem Vorteil, wenn das Tier langsam gewachsen ist, wenig Stress hatte und auf ein glückliches Leben zurückblickt. Stimmt das alles zusammen, kann man davon ausgehen, dass einem köstlichen Gansel nichts im Wege steht. Die Frage ist noch, was braucht man alles, wie viel Zeit muss man einplanen und wie funktioniert die Zubereitung genau? Wir haben Antworten für euch.

Füllen, bepinseln, übergießen, sich Zeit nehmen

Ein guter Gänsebraten braucht seine Zeit, für eine 4,5 – 5 kg Weidegans muss man 3 – 4 Stunden Bratzeit einkalkulieren. Am Vortag würzen wir die Gans innen und außen kräftig ein, am Tag der Zubereitung füllen wir sie mit Äpfel, Orangen und Thymian, streichen sie außen mit einer Marinade aus Honig, Gewürzen und Öl ein und schieben die Gans in den auf 220° vorgeheizten Ofen (Ober/Unterhitze). Nach ½ Stunde Bratzeit reduzieren wir die Temperatur auf 180° und lassen die Gans 3-4 Stunden langsam durchbraten. Dabei übergießen wir das gute Stück abwechselnd mit Bier und streichen sie mit einer zarten Schicht Honig ein. Die Bräune wird zart und appetitlich.  

Knödel, Saft, Rotkraut und ein Glas Rotwein

Nach Ende der Bratzeit wird vom Saft – die Gans wurde von Zeit zu Zeit mit Gemüse-Fonds umgossen – das Fett abgeschöpft, der verbleibende Bratensaft abgeseiht und leicht gebunden. Die Gans wird zerteilt und den hungrigen Gästen serviert. Als Beilage passen Waldviertlerknödel hervorragend zur Gans und zum frischen Rotkraut. Am Teller entpuppt sich das Menü zu einem gänzlich österreichischen Festessen: Gans aus dem Traun-, Knödel aus dem Waldviertel, Rotwein aus dem Burgenland und ein Tisch voller hungriger Genießer aus dem Pinzgau. So geht regionaler Genuss erster Güte und jeder ist sich einig, dass dieses Festessen hervorragend in den November passt.

Ein paar Tipps zum Einkaufen:
  • Traunviertler Weidegans von Schultes (3,5 – 5 kg)
  • Salz, Pfeffer, Brathuhngewürz, Honig
  • Je ein großer Bund Thymian und Majoran
  • Je rd. ½ kg Orangen und Äpfel für die Fülle
  • Knödel: 1 kg Erdäpfel, 20 dag Kartoffelstärke, 5 dag Gries
  • 2 Köpfe Rotkraut mit Apfel und Maroni
  • Diverse Flaschen kräftiger, fruchtiger Rotwein
  • ¾ l Gemüsefonds, Maizena, Butterschmalz 
  • Vorbereitung rd. 45 min., Bratzeit 3-4 h 

Eine ca. 5 kg schwere Weidegans wiegt, wenn sie aus dem Ofen kommt, ca. 3 kg. Aus einer Weidegans ergeben sich mit Beilagen 5-6 stattliche Portionen, danach kann man jedem Gast vielleicht noch ein paar Left-Overs mit auf den Weg geben. Wir wünschen gutes Gelingen mit unseren Traunviertler Weidegänsen und geben euch gerne noch ein paar gut gemeinte Tipps, wenn ihr uns in der Filiale in Schüttorf besucht. Auf einen kulinarisch hochwertigen November und einen schmackhaften Herbst!”

Alois Schultes, Metzgermeister in Schüttdorf